<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Irene Wolk</title>
	<atom:link href="http://irene-wolk.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://irene-wolk.de</link>
	<description>Web-Architektin, WordPress-Fee, Geschichtenerzählerin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 30 Jan 2012 09:11:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Für die Freude entscheiden</title>
		<link>http://irene-wolk.de/fuer-die-freude-entscheiden/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/fuer-die-freude-entscheiden/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 09:06:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionelles]]></category>
		<category><![CDATA[Freude]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=298</guid>
		<description><![CDATA[Tag 30 vom Jahr 2012 und ich schreibe erst heute meinen ersten Blogbeitrag. Kein Jahresrückblick, keine Neujahrsgrüße – man könnte meinen, der Blog wäre verwaist, nicht mehr wichtig oder ich hätte nichts mehr zu sagen. So ganz abwegig ist dieser Gedanke auch nicht, denn das letzte Jahr hat mit einiges abverlangt und verlief so ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Tag 30 vom Jahr 2012 und ich schreibe erst heute meinen ersten Blogbeitrag. Kein Jahresrückblick, keine Neujahrsgrüße – man könnte meinen, der Blog wäre verwaist, nicht mehr wichtig oder ich hätte nichts mehr zu sagen.</p>
<p style="text-align: justify;">So ganz abwegig ist dieser Gedanke auch nicht, denn das letzte Jahr hat mit einiges abverlangt und verlief so ganz anders, als ich mir das gewünscht und vorgestellt hatte. Statt einem Jahr der Ernte wurde es ein Jahr der Suche, der Verzweiflung, der Ratlosigkeit und auch einiger Katastrophen. Dem entsprechend endete das Jahr  auch und das neue Jahr begann wie das Alte geendet hatte.<span id="more-298"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Nach einer Weile des Nachdenkens und Reflektierens  war mir klar, dass es nichts hilft, immer und immer wieder an dem zu verzweifeln, was eh schon Vergangenheit ist und entschied mich, mich statt dessen auf die Gegenwart und das, was ich mir wünsche zu konzentrieren. Dabei fiel mit ein Buch in die Hände, das ich vor zwei Jahren schon einmal gelesen, aber offensichtlich nicht wirklich verstanden habe. <strong>„Für die Freude entscheiden“</strong> von Kay Pollak hat mir mein Jahresmotto für 2012 vorgegeben.<strong></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Für die Freude entscheiden – ist es wirklich möglich, sich für Freude oder wie es Kay Pollak auch nennt, sich für das Glück zu entscheiden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich dachte immer, die Freude kommt von ganz alleine, darauf habe ich keinen Einfluss. Wenn es gut läuft, ich gesund bin, genügend Aufträge habe, meine Beziehungen stimmen und es mir rundherum richtig gut geht, dann kommt die Freude doch von ganz alleine. Irene – das ist ja wohl ein Trugschluss, ein ganz gewaltiger sogar. Die Freude kommt nicht von alleine, jeder einzelne kann so viel dafür tun, dass sich Freude einstellt, und jeder kann sich jeden Tag neu <strong>FÜR die Freude ENTSCHEIDEN</strong>.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Freude zu empfinden ist eine Entscheidung.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3517085731/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=libraonline-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3517085731"><img class="alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial; border-image: initial; border-width: 0px;" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=3517085731&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=libraonline-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt=" Für die Freude entscheiden" width="110" height="98" border="0" title="Für die Freude entscheiden" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=libraonline-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3517085731" alt=" Für die Freude entscheiden" width="1" height="1" border="0" title="Für die Freude entscheiden" /></p>
<p style="text-align: justify;">Ich gebe zu, es fiel mir nicht leicht, diesen Satz zu akzeptieren. Für Freude entscheidet man sich doch nicht, die empfindet man einfach. Sich bewusst für Freude zu entscheiden, wenn man doch innerlich überhaupt nicht auf Freude eingestellt ist, fällt schwer. Das ist wie mit dem positiven Denken – wenn ich absolut schlecht drauf bin, gehen mir alle, die mir erzählen wollen, wie toll das Leben doch trotzdem ist, gewaltig auf die Nerven. Ich kann dann weder den tollen blauen Himmel, das super schöne Lied oder den leckeren Milchkaffee sehen – mein Blick ist dann nur auf das gerichtet, was mich aktuell in diesen Zustand versetzt hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch genau mit einem solchen Verhalten begebe ich mich in die Opferrolle. Ich meine, ich hätte keine andere Wahl als so zu denken, schließlich ist ja gerade dies oder das passiert. Da muss ich mich doch aufregen, traurig sein oder verrückt werden. Ich gebe damit jemand anderem die Schuld dafür, dass ich mich so fühle.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei habe ich in jeder Situation in der Hand, wie ich mich fühle. Ich entscheide mich dafür. Ich kann mich aufregen, dass ich im Stau festsitze und wie ein Rohrspatz auf alle anderen Autofahrer schimpfen oder ich entscheide mich dafür, die Zeit zu nutzen und ein interessantes Hörbuch einzulegen. Ich kann mich heftig ärgern über den Totalabsturz aller meiner Websites (ist mir tatsächlich im Sommer 2011 passiert) oder ich entscheide mich dafür, das zu nutzen, um mir über meinen Fokus und das, was ich daraus lerne, klar zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Freude oder Glück ist eine Wahl.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es ist weder notwendig noch verpflichtend, aber eine Möglichkeit. Und das Leben bietet ständig neue Möglichkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Alles braucht seine Zeit – ich werde in diesem Jahr lernen, mich für die Freude und das Glück zu entscheiden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/fuer-die-freude-entscheiden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten in der Familie &#8211; ebenso schön wie Weihnachten am Meer</title>
		<link>http://irene-wolk.de/weihnachten-in-der-familie-ebenso-schoen-wie-weihnachten-am-meer/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/weihnachten-in-der-familie-ebenso-schoen-wie-weihnachten-am-meer/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 18:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionelles]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=285</guid>
		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel auf unserem Blog über Rügen geschrieben, in dem es um meine Erinnerung an ein Weihnachtsfest geht, das wir am Meer gefeiert haben. Ich hatte seitdem nie wieder so ein entspanntes Weihnachtsfest erlebt und sehnte mich danach, das mal wieder zu erfahren. Bis gestern Mittag sah es nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Vor ein paar Tagen habe ich einen <strong><a title="Weihnachten am Meer" href="http://ruegenimmobilien.info/weihnachten-am-meer-eine-schoene-vorstellung/" target="_blank">Artikel auf unserem Blog über Rügen</a></strong> geschrieben, in dem es um meine Erinnerung an ein Weihnachtsfest geht, das wir am Meer gefeiert haben. Ich hatte seitdem nie wieder so ein entspanntes Weihnachtsfest erlebt und sehnte mich danach, das mal wieder zu erfahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis gestern Mittag sah es nicht so aus, als könnte sich dieser Wunsch für das Weihnachtsfest 2011 erfüllen. Auf den letzten Drücker hatte ich noch Weihnachtsgeschenke besorgt, den Einkaufsmarathon für Getränke und Lebensmittel hinter mich gebracht und musste kurz vor  Ladenschluss noch mal los, weil ich etwas ganz wichtiges vergessen hatte.<span id="more-285"></span> Ich war also alles andere als entspannt, aber meine kleine Schwester hatte mir ein ganz wundervolles Geschenk gemacht, dessen ganze Reichweite ich erst im Laufe des Abends erkannte.</p>
<p style="text-align: justify;">Anders als die ganzen letzten  Jahre, als wir immer nur mit unseren Jungs den Heiligen Abend  verbrachten, Raclette gegessen haben und den Abend insgesamt eher ruhig, aber auch abgekämpft beendeten,  feierten wir diesmal mit meinen Eltern und der Familie meiner jüngsten Schwester.</p>
<p style="text-align: justify;">Loni hatte alles vorbereitet: Sie sorgte dafür, dass man meine Mutter mit einem Fahrdienst vom Pflegeheim abholte, sie hatte Kaffee gekocht und Kuchen gebacken und außerdem alles vorbereitet für das Abendessen.</p>
<p><div id="attachment_288" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/12/weihnachten.jpg" rel="lightbox[285]" title="Fröhliche Weihnachten"><img class=" wp-image-288 " title="Weihnachten in der Familie   ebenso schön wie Weihnachten am Meer" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/12/weihnachten.jpg" alt="weihnachten Weihnachten in der Familie   ebenso schön wie Weihnachten am Meer" width="540" height="378" /></a><p class="wp-caption-text">Bild von wallcoo.com</p></div>
<p style="text-align: justify;">Schon als ich ankam, umarmte ich meine Schwester herzlich und bedankte mich bei ihr für alles, was sie organisiert hatte. Für mich war das mein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk, und ich hätte kein weiteres mehr gebraucht. Wir haben gemütlich Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und noch vor der Bescherung einen Super8Film (ja, so etwas gibt es noch) angesehen, der uns in die Vergangenheit entführte.:  </p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><strong>Die „singenden Kinder“ – als wir mit Tonband und Plattenspieler unsere eigene  Miniplaybackshow der 70er Jahre produzierten</strong></li>
<li><strong>der sonnige Nachmittag im Garten meiner Schwiegereltern, als meine kleine Schwester Purzelbäume schlug oder</strong></li>
<li><strong>unser großer Sohn (damals knapp 2 Jahre alt), der vor Omas Haustür die Blumen gießt oder etwas später seine kleine Cousine ärgert.</strong></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;">Alles noch ohne Ton – aber so rührend, dass ich ein paar Freudentränchen in den Augen hatte. Es war einfach so schön, so einen kleinen Ausflug in die eigene Kindheit  zu unternehmen und zu sehen, was aus den Kindern von einst geworden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Bescherung hatten wir eine Menge Spaß, denn die Geschenke wurden nicht einfach so verteilt, sondern gewürfelt. Nur wer eine 6 gewürfelt hatte, durfte ein Geschenk unterm Baum hervorholen und es an denjenigen weitergeben, für den es bestimmt war. So hatten wir eine Weile zu tun, bis alle Geschenke verteilt waren, und es hat uns allen viel Freude bereitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Später haben wir noch gemütlich zusammen gesessen, die Geschenke ausprobiert und uns angeregt unterhalten. Für mich war das ein perfekter Heiligabend, den ich sehr genossen habe und der mich meiner Familie wieder viel näher gebracht hat. Ich bin sehr dankbar dafür und das ist für mich mein schönstes Weihnachtsgeschenk.</p>
<p style="text-align: justify;">Das zweitschönste hat mir mein Mann gemacht – er hat mir einen Ebook-Reader geschenkt, der auch Bilder anzeigen und Musik abspielen kann. Ein geniales kleines Teil mit großem Speicher für viele Bücher, Bilder und Musikstücke. Witzig war, dass meine Schwester von ihrem Mann auch so ein Teil bekommen hat – andere Marke zwar, aber wir waren doch überrascht,  dass beide Männer die gleiche Idee hatten. Aber wir Schwestern sind uns da sehr ähnlich – wir lesen beide gerne und nun müssen wir im Urlaub nur noch unseren kleinen Reader einpacken und haben Lesestoff im Überfluss. <img src='http://irene-wolk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Weihnachten in der Familie   ebenso schön wie Weihnachten am Meer" class='wp-smiley' title="Weihnachten in der Familie   ebenso schön wie Weihnachten am Meer" /> </p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Ich bin sehr dankbar für meine Familie, dieses Weihnachtsfest und alle meine Freunde offline und online.  Damit bin ich in der Tat reich beschenkt! DANKE dass es euch gibt!</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich wünsche euch allen noch viel Zeit, diese letzten Tage des Jahres 2011 zu genießen, zu reflektieren und Pläne zu machen für 2012. Ich werde das in den nächsten Tagen tun und auf das Jahr 2011 zurück blicken. Es war ein Jahr der Herausforderungen – aber davon schreibe ich dann das nächste Mal.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/weihnachten-in-der-familie-ebenso-schoen-wie-weihnachten-am-meer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ist heute ein guter Museumstag?</title>
		<link>http://irene-wolk.de/ist-heute-ein-guter-museumstag/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/ist-heute-ein-guter-museumstag/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 11:21:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionelles]]></category>
		<category><![CDATA[Museumstag]]></category>
		<category><![CDATA[The Big Five for Life]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=242</guid>
		<description><![CDATA[Mit dieser Frage beginnt die Freundschaft zwischen  Thomas und Joe in dem Buch „The Big Five for Life“ von John Strelecky. Von einem Museumstag hatte ich vor dem Lesen dieses Buches noch nie etwas gehört, aber die Idee dahinter ist eine sehr schöne. Doch lest selbst, wie Thomas diese Frage beantwortet: “Wie wäre es, wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit dieser Frage beginnt die Freundschaft zwischen  Thomas und Joe in dem Buch <strong style="text-align: justify;">„The Big Five for Life“ von John Strelecky.</strong><span class="Apple-style-span" style="text-align: justify;"> Von einem Museumstag hatte ich vor dem Lesen dieses Buches noch nie etwas gehört, aber die Idee dahinter ist eine sehr schöne.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Doch lest selbst, wie Thomas diese Frage beantwortet:<span id="more-242"></span></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>“Wie wäre es, wenn jeder Tag unseres Lebens katalogisiert würde? Unsere Gefühle, die Menschen, mit denen wir zu tun haben, die Dinge, mit denen wir unsere Zeit verbringen. Und wenn am Ende unseres Lebens ein Museum eingerichtet würde, in dem genau das zu sehen wäre?</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Wenn wir 80 Prozent unserer Zeit mit einem Job verbrächten, der uns nicht gefällt, dann wären auch 80 Prozent des Museums damit gefüllt.</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Wenn wir zu 90 Prozent der Menschen, mit denen wir zu tun haben, freundlich wären, würde das abgebildet. Aber wenn wir ständig ungehalten und misslaunig wären oder 90 Prozen der Menschen in unserem Umfeld anschreien würden, könnten man auch das sehen. Wenn wir gerne draussen in der Natur wären oder gerne das Leben mit unserem Partner, den Kindern oder Freunden geniessen würden, aber alldem nur zwei Prozent unseres Lebens widmen würden, dann wären auch nur zwei Prozent unseres Museums damit gefüllt – so sehr wir uns vielleicht etwas anderes wünschen würden.</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Wie wäre es, am Ende unseres Lebens durch das Museum zu gehen? Wie würden wir uns dabei fühlen? Wie würden wir uns fühlen, wenn wir wüssten, dass uns das Museum für immer und ewig so zeigen würde, wie man sich an uns erinnert? Alle Besucher würden uns genau so kennenlernen, wie wir tatsächlich waren. Die Erinnerung an uns würde nicht auf dem Leben basieren, das wir uns erträumt hatten, sondern darauf, wie wir tatsächlich gelebt haben.</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Und wie wäre es, wenn der Himmel oder das Jenseits oder wie auch immer wir uns das Leben nach dem Tod vorstellen, so aussähe, dass wir auf ewig Führungen in unserem Museum machen würden?”</em></p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;"><em>Quelle: “<a title="The Big Five for Life" href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345284/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;tag=libraonline-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3423345284" target="_blank">The Big Five for Life</a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=libraonline-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423345284" alt=" Ist heute ein guter Museumstag?" width="1" height="1" border="0" title="Ist heute ein guter Museumstag?" />” von <a title="Big Five for Life" href="http://bigfiveforlife.com/" target="_blank">John Strelecky</a> (S.217-218):</em></p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.amazon.de/gp/product/3423345284/ref=as_li_ss_il?ie=UTF8&amp;tag=libraonline-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=3423345284"><img class="alignleft" style="border-style: initial; border-color: initial; border-width: 0px;" src="http://ws.assoc-amazon.de/widgets/q?_encoding=UTF8&amp;Format=_SL110_&amp;ASIN=3423345284&amp;MarketPlace=DE&amp;ID=AsinImage&amp;WS=1&amp;tag=libraonline-21&amp;ServiceVersion=20070822" alt=" Ist heute ein guter Museumstag?" width="72" height="110" border="0" title="Ist heute ein guter Museumstag?" /></a><img style="border: none !important; margin: 0px !important;" src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=libraonline-21&amp;l=as2&amp;o=3&amp;a=3423345284" alt=" Ist heute ein guter Museumstag?" width="1" height="1" border="0" title="Ist heute ein guter Museumstag?" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wie oft gehen wir so achtlos mit unserem Leben, unserer Zeit um? Wie oft haken wir Tage einfach ab, an denen wir uns mies gefühlt haben, ordnen sie bei den „Tagen, die niemand braucht“ ein und hoffen, dass der nächste Tag besser läuft?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich an mein Museum denke, sind da schon große Bereiche dabei, die sehr dunkel und ungemütllch sind, die ich, wenn ich heute die Wahl hätte, niemals ins Museum gelassen hätte, und doch sind auch sie Teil meines Lebens.</p>
<p style="text-align: justify;">Dennoch wird es Zeit, noch viele schöne, helle und freundliche Tage in mein Museum einzuladen, damit mir die Führungen später noch mehr Spaß machen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wie sieht Dein Museum im Moment aus?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Tolles Buch, das man (naja, jedenfalls ich)  mindestens zweimal lesen muss, damit es tief im Inneren ankommt. Vielleicht ja ein Weihnachtsgeschenk?</p>
<p style="text-align: justify;"> </p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/ist-heute-ein-guter-museumstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gewinner oder Verlierer?</title>
		<link>http://irene-wolk.de/gewinner-oder-verlierer/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/gewinner-oder-verlierer/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:15:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionelles]]></category>
		<category><![CDATA[Gewinner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=230</guid>
		<description><![CDATA[Ich liebe Sprüche, Gedichte, gute Liedertexte – eben alles, was mich an irgendeiner Stelle berührt, was etwas in mir in Bewegung bringt, und so schreibe oder teile ich auch bei Facebook gerne auf meiner Pinnwand Dinge dieser Art. Im Oktober fand folgender Dialog auf meiner Pinnwand statt: Irene: Ich lese gerade folgendes Zitat von Martin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich liebe Sprüche, Gedichte, gute Liedertexte – eben alles, was mich an irgendeiner Stelle berührt, was etwas in mir in Bewegung bringt, und so schreibe oder teile ich auch bei Facebook gerne auf meiner Pinnwand Dinge dieser Art. Im Oktober fand folgender Dialog auf meiner Pinnwand statt:<span id="more-230"></span></p>
<blockquote>
<p><strong><em>Irene:</em></strong> Ich lese gerade folgendes Zitat von Martin Betschart: Verlierer kritisieren alles und wissen es immer besser. Gewinner beobachten und lernen immer und überall. Was tun Sie?</p>
<p>Ich erhalte daraufhin einige zustimmende Kommentare.</p>
<p><strong><em>Dann postet mein Sohn folgendes:</em></strong> bei aller Beobachtung sollte man aber eins besonders ins Auge fassen: nämlich irgendwann mal auch zu den &#8220;Gewinnern&#8221; zu gehören &#8211; und sich nicht nur an irgendwelchen Motivationssprüchen festzuhalten <img src='http://irene-wolk.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt="icon wink Gewinner oder Verlierer?" class='wp-smiley' title="Gewinner oder Verlierer?" /> </p>
<p><strong><em>Meine Antwort darauf</em>:</strong> Mein schlauer Sohn mal wieder&#8230;ich gehöre alleine deshalb schon zu den Gewinnern, weil ich dich und deinen Bruder habe <img src='http://irene-wolk.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt="icon smile Gewinner oder Verlierer?" class='wp-smiley' title="Gewinner oder Verlierer?" /> </p>
</blockquote>
<p style="text-align: justify;">An diesen Dialog musste ich mich eben wieder erinnern, als ich nach einem Thema für meinen Blogbeitrag suchte.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/irene-basti.jpg" rel="lightbox[230]" title="Irene und Basti"><img class="alignleft size-medium wp-image-231" title="Gewinner oder Verlierer?" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/irene-basti-212x300.jpg" alt="irene basti 212x300 Gewinner oder Verlierer?" width="212" height="300" /></a>Mein ältester Sohn ist mein größter Kritiker, und er beobachtet sehr genau, was ich tue. Er kennt mich als kleiner Junge als die Studentin, die ihn mit in die Uni nimmt, er besuchte mich als Grundschüler im Büro, als ich als Architektin arbeitete und er bekam in der Mittelstufe mit, wie seine Mutter in die berufliche Krise stürzte. Seit dem habe ich den Eindruck, als halte er mir ständig einen Spiegel vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Kind und Jugendlicher hat er mich ständig gefordert, wir haben heftige Kämpfe geführt. Heute als Erwachsener stellt er zum Teil sehr unangenehme Fragen und ist in seinen Ansichten sehr radikal. Das hat mich immer verletzt, bis ich begriffen habe, wie ich diese Spitzen für mich nutzen kann. Ich denke, er will, dass seine Mutter zu den Gewinnern gehört.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Gehöre ich zu den Gewinnern?</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sebastian mein größter Kritiker ist, bin ich mein zweitgrößter. Also frage ich mich auch immer wieder mal, ob ich zu den Gewinnern gehöre. Aber wie definiert man das denn? Das ist doch für jeden etwas anderes. Ist es der berufliche Erfolg? Ist es viel Geld zu verdienen? Oder ist es einfach nur der Erfolg, zwei Kindern das Leben geschenkt zu haben, ihnen das Beste mitgegeben zu haben, was man zu geben hatte und nun zu sehen, dass sie großartige erwachsene Männer geworden sind?</p>
<h3 style="text-align: justify;">Ja, ich gehöre zu den Gewinnern!</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/chris5tage.jpg" rel="lightbox[230]" title="Irene und Chris"><img class="alignright size-medium wp-image-232" title="Gewinner oder Verlierer?" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/chris5tage-224x300.jpg" alt="chris5tage 224x300 Gewinner oder Verlierer?" width="224" height="300" /></a>Ich habe dazu beigetragen, dass zwei wundervolle Menschen das Licht der Welt erblickten, ich habe die teilweise schwere Aufgabe gemeistert, sie auf dem Weg ins Erwachsenenleben zu begleiten und ich sehe heute das gelungene Ergebnis und bin dankbar dafür.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die Definition eines Gewinners immer nur am beruflichen Erfolg festmachen wollen – nun erkenne ich, dass gewinnen viel mehr sein kann. Ich denke, kein Mensch muss ein Verlierer sein. Es wird in jedem Leben etwas geben, was für diesen bestimmten Menschen ein Gewinn, ein Erfolg ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Für mich heißt das – ich werde mich nie mehr als Verlierer fühlen müssen, denn ich gehöre ja bereits zu den Gewinnern! Das macht es mir viel leichter, auch in anderen Bereichen meines Lebens zu gewinnen.</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/gewinner-oder-verlierer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der Traum vom Haus am Meer</title>
		<link>http://irene-wolk.de/der-traum-vom-haus-am-meer/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/der-traum-vom-haus-am-meer/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 10:11:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Emotionelles]]></category>
		<category><![CDATA[Haus am Meer]]></category>
		<category><![CDATA[Irene Wolk]]></category>
		<category><![CDATA[Rügen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=213</guid>
		<description><![CDATA[Öfter mal liest man, dass es hilfreich und motivierend sei, sich einen perfekten Tag vorzustellen, in allen Einzelheiten, vom Aufstehen bis zu  Zu-Bett-Gehen. Ich habe diese Übung im Mai 2011 für mich aufgeschrieben, und ich würde es auch heute nicht anders formulieren – ich hatte in der Tat meinen perfekten Tag bzw. mein Traumleben skizziert. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Öfter mal liest man, dass es hilfreich und motivierend sei, sich einen perfekten Tag vorzustellen, in allen Einzelheiten, vom Aufstehen bis zu  Zu-Bett-Gehen. Ich habe diese Übung im Mai 2011 für mich aufgeschrieben, und ich würde es auch heute nicht anders formulieren – ich hatte in der Tat meinen perfekten Tag bzw. mein Traumleben skizziert.<span id="more-213"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Es hat  mir große Freude bereitet und verschafft mir jedes Mal ein dankbares Gefühl, wenn ich diesen Text lese, auch wenn mein Leben (noch) nicht genauso aussieht.</strong></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/blickaufsmeerruegen.jpg" rel="lightbox[213]" rel="lightbox" title="blickaufsmeerruegen"><img class="alignleft size-medium wp-image-219" title="Der Traum vom Haus am Meer" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/blickaufsmeerruegen-300x199.jpg" alt="blickaufsmeerruegen 300x199 Der Traum vom Haus am Meer" width="300" height="199" /></a>In meinem Traumleben lebe ich am Meer. Ich wohne in einem Haus, von dessen Arbeitszimmer aus ich einen unverbaubaren Blick zum Meer habe und dessen Strand nur wenige Fußminuten von mir entfernt liegt. Jeden Tag beginne ich mit einem Spaziergang am Strand – zusammen mit meinem Hund genieße ich diese Zeit ganz alleine zu sein mit meinem Gedanken und Ideen. Wenn ich zurückkomme, bin ich jedes Mal erfrischt und energiegeladen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so träume ich mich durch den Tag. Ich arbeite, weil ich meine Arbeit liebe, ich entspanne, wenn ich Entspannung brauche und ich treffe Freunde, wenn ich Unterhaltung suche. Es macht Spaß, sich so einen Tag und so ein Leben zu erträumen.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Immer beginnt mein perfekter Tag mit dem Traum vom Haus am Meer.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Seit ich denken kann, liebe ich das Meer. Vielleicht ist das eine grundsätzliche Prägung, denn ich wurde bereits mit 5 Jahren für 6 Wochen zur Kur nach Sylt geschickt. Damals gab es noch keine Mutter-Kind-Kuren, ich war also alleine unter vielen kleinen Jungen und Mädchen. Aber die Kur muss dennoch einen positiven Eindruck bei mir hinterlassen haben, denn wie sonst könnte ich so eine tiefe Sehnsucht nach Strand und Meer empfinden, die auch nie in meinem Leben nachgelassen hat?</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Wenn ich wählen müsste zwischen Bergen und Meer  - ich würde immer das Meer wählen.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als vor einem Jahr von <a title="Karin Knorr" href="http://www.knorr-fit.de/" target="_blank">Karin</a> die Idee kam, gemeinsam eine Website über Rügen ins Netz zu stellen, reagierte ich zunächst etwas verhalten, aber nur deshalb, weil ich Rügen nicht kannte und nicht so recht wusste, was genau wir dort denn präsentieren wollten. Karin kennt Rügen, hat schon dort gelebt und liebt diese Insel sehr. Ich selbst liebe zwar das Meer, aber hatte keine besondere Vorstellung von Rügen und somit auch keine emotionale Beziehung.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/moevenaufruegen.jpg" rel="lightbox[213]" rel="lightbox" title="moevenaufruegen"><img class="alignright size-medium wp-image-220" title="Der Traum vom Haus am Meer" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/11/moevenaufruegen-300x183.jpg" alt="moevenaufruegen 300x183 Der Traum vom Haus am Meer" width="300" height="183" /></a>Aber ich stimmte zu, betrieb ein wenig Keyword-Recherche und suchte einen passenden Domainnamen. Ich registrierte gar zwei Domainnamen, weil ich mich nicht entscheiden konnte und begann mit dem Design der Seite. So richtig kam ich dennoch nicht in Gang, ich hatte keine richtigen Ideen und mir war immer noch nicht klar, wie genau wir dieses Projekt durchziehen wollten und was der tiefere Sinn dahinter sein konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Und so gingen die Monate ins Land. Auch <a title="Knorr Fit" href="http://www.knorr-fit.de/" target="_blank">Karin</a> trieb die Sache nicht voran, wir waren beide zu sehr mit anderen Ideen und Lebenssituationen beschäftigt als dass wir uns um eine weitere Website kümmern konnten und so blieb die Idee nur eine Idee.</p>
<p style="text-align: justify;">Noch vor ein paar Wochen war ich fest entschlossen, den Jahresvertrag der beiden Domains nicht weiter zu verlängern, denn was sollte ich mit Domains, die ich doch nicht nutzte. Doch da hatte die Rechnung ohne <a title="Karins Blog" href="http://blog.knorr-fit.de/" target="_blank">Karin</a> gemacht – genau in dem Moment, als ich das Projekt aufgeben wollte, hatte sie die Idee dazu, wie wir es umsetzen. Karin hatte einen Plan, wie es gehen kann und welchen Part jede von uns dabei übernehmen würde. Und damit weckte sie das bei mir fast erloschene Feuer wieder zum Leben und ich hatte endlich auch Ideen, wie die Seite aussehen könnte.</p>
<p style="text-align: justify;">So entstand <strong><a title="immobilien auf Rügen" href="http://www.ruegenimmobilien.info/" target="_blank">RuegenImmobilien.info</a></strong> – und genau 1 Jahr nach Registrierung der Domain stellen wir sie offiziell ins Netz.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer wissen möchte, was wir uns mit dieser Website gedacht haben und die Liebe zum Meer mit uns teilt, kommt einfach mal auf einen Besuch vorbei – wir freuen uns.</p>
<p style="text-align: justify;"><a title="Leben am Meer" href="http://www.ruegenimmobilien.info/" target="_blank">Ich möchte Karin und Irene besuchen…</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/der-traum-vom-haus-am-meer/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die unbekannte Nachbarin</title>
		<link>http://irene-wolk.de/die-unbekannte-nachbarin/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/die-unbekannte-nachbarin/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Oct 2011 16:46:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Dankbarkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=181</guid>
		<description><![CDATA[Seit mehr als 21 Jahren leben wir in unserem Haus. Einige der unmittelbaren Nachbarn kennen wir sehr gut, andere nur dem Namen nach und vielleicht mal auf einen kurzen Gruß. Die Nachbarin auf der gegenüberliegenden Seite wiederum kenne ich noch nicht mal dem Namen nach. Ich weiß nur, dass sie schon vor uns dort gewohnt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit mehr als 21 Jahren leben wir in unserem Haus. Einige der unmittelbaren Nachbarn kennen wir sehr gut, andere nur dem Namen nach und vielleicht mal auf einen kurzen Gruß. Die Nachbarin auf der gegenüberliegenden Seite wiederum kenne ich noch nicht mal dem Namen nach.<span id="more-181"></span></p>
<p>Ich weiß nur, dass sie schon vor uns dort gewohnt haben, ein wenig älter ist als wir und dass der Mann Anfang des Jahres verstorben ist.</p>
<p>Genau diese Frau ist mir heute auf meinem Spaziergang begegnet, und jetzt weiß ich so viel mehr über sie! Wie kommt das?</p>
<p><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/10/abendhimmel.jpg" rel="lightbox[181]" title="abendhimmel"><img class="alignleft size-medium wp-image-185" title="Die unbekannte Nachbarin" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/10/abendhimmel-300x225.jpg" alt="abendhimmel 300x225 Die unbekannte Nachbarin" width="300" height="225" /></a>Nun, als mir heute Mittag am Rechner der Kopf brummte, entschloss ich mich, mir mal ein wenig Herbstwind um die Nase wehen zu lassen und wollte eine kleine Runde über die Felder gehen. Dabei ist mir diese Frau mit dem kleinen Hund  begegnet. Normalerweise grüße ich die Hundebesitzer kurz,  spreche vielleicht noch ein kurzes Wort an den Hund und gehe dann weiter. Nicht so heute. Der Hund kam sofort auf mich zugelaufen, und die Frau entschuldigt sich dafür und versucht, den Hund von mir weg zu ziehen.</p>
<p>Ich aber liebe Hunde, und habe auch keine Angst, und das merkt der Hund wohl, denn er lässt sich von mir streicheln und ist ganz ruhig. Und so kommen wir ins Gespräch.</p>
<p>Die Frau will mir eigentlich nur erzählen, dass das der Hund ihres Enkels ist und sie ihn tagsüber bei sich hat, aber ehe sie sich versieht, sprudelt es aus ihr heraus. Ihr Mann sei Anfang des Jahres verstorben und nun versuche sie, wieder mit dem Leben klar zu kommen. Ich erfahre, dass sie zur Kur war und dort auch psychologisch betreut worden ist, wie schwer die Krankheit des Mannes war und wie lange sie ihn gepflegt hat. Ich habe das Gefühl, sie braucht das Gespräch, sie muss ihren Schmerz loswerden, und sie stört sich offensichtlich nicht daran, es mir, eine wildfremden Frau zu erzählen.</p>
<p>Sie weiß zuerst gar nicht, dass ich ihre Nachbarin bin – demnach hat auch sie mich nicht wahrgenommen in diesen 21 Jahren, aber das scheint nun unwichtig, denn sie erzählt mir noch, dass ein Enkel eine schwere Behinderung hat und die Schwiegertochter gerade den Krebs besiegt hat. Sie erzählt mir außerdem, dass sie ihre Eltern gepflegt hat, obwohl sie auch berufstätig war und dass sie vorgestern Geburtstag hatte.</p>
<p>Nein, diese Frau will nicht mit ihren Sorgen hausieren gehen, ich habe eher den Eindruck, sie muss darüber reden – das ist ihre Form,  mit dem, was ihr in ihrem Leben wiederfahren ist, klar zu kommen.</p>
<p>Ich erzähle ihr, dass ich mal eine Website für eine Witwe erstellt habe und diese Frau über das Schreiben die Trauer verarbeitet hat, aber das sieht sie nicht als einen Weg für sich. Sie muss sich wohl artikulieren &#8211; warum sonst sollte sie mir so viel aus ihrem Leben berichten und mir so viel Vertrauen schenken.</p>
<p>Als ich weiter gehe, geht mir diese Frau nicht mehr aus dem Kopf. Bei all dem Leid und den schweren Schicksalsschlägen hat sie ihre Dankbarkeit nicht verloren, denn einer ihrer Sätze war: „Ich bin dankbar für meine Kinder – die sind mir gut gelungen, und für meine Enkel und dass ich das Glück habe, sie aufwachsen zu sehen. Dafür bin ich Gott dankbar.“</p>
<p>Und ich gehe weiter und denke etwas beschämt über meine eigene Dankbarkeit nach und dass es so viel gibt, wofür ich dankbar sein kann. Ich kenne immer noch nicht den Namen der Frau &#8211; vielleicht ja beim nächsten Mal&#8230;</p>
<p><object width="560" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/IabNkamRFW4?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="560" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/IabNkamRFW4?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
<p>Für das  Foto bedanke ich mich bei <a title="Monika Lohmann" href="http://101tage.info" target="_blank">Monika Lohmann</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/die-unbekannte-nachbarin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die beste Freundin</title>
		<link>http://irene-wolk.de/die-beste-freundin/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/die-beste-freundin/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Oct 2011 11:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=173</guid>
		<description><![CDATA[Betty und Susi kennen sich seit der ersten Klasse. Als kleine schüchterne Mädchen haben sie sich kennen gelernt und waren seit dem unzertrennlich. Sie haben ihre gesamte Schulzeit gemeinsam erlebt, Freude und Leid geteilt und sich auch nach der Schulzeit niemals aus den Augen verloren. Noch heute, beide sind inzwischen Mitte 40, sind sie eng [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Betty und Susi kennen sich seit der ersten Klasse. Als kleine schüchterne Mädchen haben sie sich kennen gelernt und waren seit dem unzertrennlich. Sie haben ihre gesamte Schulzeit gemeinsam erlebt, Freude und Leid geteilt und sich auch nach der Schulzeit niemals aus den Augen verloren.</p>
<p>Noch heute, beide sind inzwischen Mitte 40, sind sie eng befreundet, telefonieren häufig und unternehmen viel miteinander. Sie wissen aber auch, was sie überhaupt nicht miteinander tun können und vermeiden dies auch. Sie wissen, was ihre Freundschaft aushält und was nicht. <strong>Sie sind beste Freundinnen.<span id="more-173"></span></strong></p>
<p>Ich kenne die beiden schon seit vielen Jahren und nenne sie meine Freundinnen, doch ich bin EINE Freundin, eine unter vielen. Wir unternehmen einiges zusammen, auch noch mit anderen Frauen, aber die Beziehungen sind dabei anders als die zwischen Betty und Susi.</p>
<p><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/10/irene-schule4.jpg" rel="lightbox[173]" title="irene-schule4"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-174" title="Die beste Freundin" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/10/irene-schule4-150x150.jpg" alt="irene schule4 150x150 Die beste Freundin" width="150" height="150" /></a>Als Kind hatte ich auch die Idee, eine beste Freundin haben zu müssen, aber mir ist schon relativ früh in den Sinn gekommen, dass das für mich schwer sein würde. Ich kannte einfach zu viele Mädchen, und mit jeder verband mich etwas anderes. Die eine holte ich jeden Morgen ab und wir gingen gemeinsam den Weg zur Schule. Bei einer anderen durfte ich immer mal übernachten und wir erzählten uns jede Menge Geheimnisse, wenn wir abends noch lange wach lagen.</p>
<p>In der Oberstufe dann hatte ich vier Mädchen, mit denen ich mich regelmäßig traf. Wir lernten zusammen oder gingen zusammen weg. Ich machte immer mal wieder den Versuch, eine der Mädchen zu meiner besten Freundin zu erklären, aber das klappte nicht wirklich, die Mädchen waren einfach zu verschieden und ich wollte mich auch auf keine festlegen, weil das hieß, sich gegen die anderen zu entscheiden.</p>
<p>Als wir alle unser Abitur in der Tasche hatten, ging jeder eigene Wege. Einige studierten und zogen in eine andere Stadt. Andere machten eine Ausbildung und ich merkte, dass uns wohl nur die gemeinsame Schulzeit verbunden hatte, denn der Kontakt riss ab und man hörte nichts mehr voneinander. Mir war das nie sonderlich aufgefallen, denn ich kannte meinen jetzigen Mann schon und hatte so einen neuen Freundeskreis. Eine Zeit lang hatte ich das Gefühl, eine beste Freundin gefunden zu haben und mein Mann seinen besten Freund. Wir fuhren gemeinsam in Urlaub, feierten zusammen oder unterstützten uns bei einer Diät. Wir besuchten uns oft und uns ging nie der Gesprächsstoff aus.</p>
<p>Als ich mein Diplom abgeschlossen hatte, entschlossen wir uns, ein Haus zu bauen. Wir wollten aus Kostengründen viel in Eigenleistung machen und bauten dabei auf unseren großen Freundeskreis. Dabei erlebten wir eine herbe Enttäuschung. Ein einziger unserer Freunde ließ sich auf der Baustelle blicken – alle unsere „besten Freunde“ zogen es vor, die Wochenenden lieber zu feiern. Wir waren out, weil wir unsere Freizeit auf unserer Baustelle verbrachten und nicht mehr jede Party mitmachten.</p>
<p>Schließlich fanden wir neue Freunde – ich unter den Eltern der Freunde unserer Söhne, mein Mann in seinem Verein.</p>
<p>Jede größere Veränderung in meinem Leben hat neue Freundschaften hervorgebracht, und ich suche schon lange nicht mehr nach der <strong>„besten Freundin“</strong>. Jede Freundschaft stand für eine bestimmte Zeit in meinem Leben und ich bin dankbar dafür, immer die richtigen Wegbegleiter auf meinem Weg gehabt zu haben. Anders als bei Betty und Susi, deren Namen ich hier geändert habe,  steht bei mir jede Freundschaft für etwas anderes, und so ist es bis heute geblieben. Ich bin reich beschenkt mit so viel Vertrautheit und danke allen, deren Freundschaft ich genießen durfte und darf. DANKE!!!</p>
<h2>Friends will be Friends</h2>
<p><object width="420" height="315" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/0AIlz08fZos?version=3&amp;hl=de_DE" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed width="420" height="315" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.youtube.com/v/0AIlz08fZos?version=3&amp;hl=de_DE" allowFullScreen="true" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" /></object></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/die-beste-freundin/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Good Bye Mister Steve Jobs</title>
		<link>http://irene-wolk.de/good-bye-mister-steve-jobs/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/good-bye-mister-steve-jobs/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 08:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Persönlichkeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=161</guid>
		<description><![CDATA[„Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit damit, dass Sie das Leben einesanderen leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen einengen.Dogmen sind das Ergebnis des Denkens anderer Menschen.Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen Ihreeigene innere Stimme übertönt. Und vor allem haben Sie Mut,Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen.“ Steve Jobs   Das sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="padding-left: 30px;"><em>„Vergeuden Sie nicht Ihre Zeit damit, dass Sie das Leben eines</em><br /><em>anderen leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen einengen.</em><br /><em>Dogmen sind das Ergebnis des Denkens anderer Menschen.</em><br /><em>Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen Ihre</em><br /><em>eigene innere Stimme übertönt. Und vor allem haben Sie Mut,</em><br /><em>Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen.“</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em><span style="font-size: x-small;">Steve Jobs</span></em></p>
<p style="padding-left: 30px;"> </p>
<p>Das sind die Worte des Mannes, der gestern den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Steve Jobs, Jahrgang 1955 wie mein Mann, war einer der ganz großen Persönlichkeiten, die Geschichte schreiben. Als mich die Nachricht von seinem Tod heute erreichte, war ich tief berührt und traurig.<span id="more-161"></span></p>
<p><strong>Warum? Ich kenne diesen Mann doch gar nicht &#8211; ich weiß doch überhaupt nicht, was für ein Mensch er war!</strong></p>
<p>Das stimmt, aber ich sehe, was dieser Mensch geleistet und wie er die Entwicklung im IT-Bereich maßgeblich beeinflusst hat. Und das lässt mich große Hochachtung vor diesem Menschen haben und seinen frühen Tod betrauern.</p>
<p>Eines der besten Videos, die ich bisher gesehen habe, ist das, was ich gleich anfügen werde. Steve Jobs spricht dabei vor jungen Menschen, die gerade ihr Studium beendet haben. Auch das o.g. Zitat ist aus dieser Rede. Ich hätte mir gewünscht, jemand hätte mir in jungen Jahren solche Worte gesagt, als ich nach dem Abitur so unentschlossen und ratlos war. Vielleicht wäre mein Weg dann ein anderer gewesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/UF8uR6Z6KLc" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich bin dennoch dankbar, solche inspirierende Worte gerade jetzt zu finden, wo ich, obwohl meine Schulzeit nun lange hinter mir liegt, wieder einmal ratlos und unentschlossen bin.</p>
<p><strong>Danke Steve Jobs für diese Worte und die Erinnerung daran, dass das Leben endlich ist und ich dennoch immer wieder den Mut haben kann, meinem Herzen und meiner Intuition zu folgen.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/good-bye-mister-steve-jobs/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Über das Älterwerden</title>
		<link>http://irene-wolk.de/ueber-das-aelterwerden/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/ueber-das-aelterwerden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 03 Aug 2011 14:16:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=149</guid>
		<description><![CDATA[Das Alter &#8211; und meine Gedanken dazu Am Wochenende hatte das Altenheim, in dem sich meine Schwiegermutter und nun seit einigen Wochen auch meine Mutter befinden, ein großes Sommerfest organisiert. Das Wetter spielte einigermaßen mit und so konnte sich das Heim über viele Besucher freuen. Ich besuche meine Mutter ungefähr einmal die Woche und tue [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Das Alter &#8211; und meine Gedanken dazu</h1>
<p>Am Wochenende hatte das Altenheim, in dem sich meine Schwiegermutter und nun seit einigen Wochen auch meine Mutter befinden, ein <strong><a title="Das Alter feiert Sommerfest im Pflegeheim" href="http://www.hna.de/nachrichten/kreis-kassel/kaufungen/manege-frei-seniorenheim-1363877.html" target="_blank">großes Sommerfest</a></strong> organisiert. Das Wetter spielte einigermaßen mit und so konnte sich das Heim über viele Besucher freuen.</p>
<p>Ich besuche meine Mutter ungefähr einmal die Woche und tue mich jedes Mal schwer, dorthin zu gehen. <span id="more-149"></span><img class="alignleft size-medium wp-image-189" title="Über das Älterwerden" src="http://www.irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/08/alter-300x169.png" alt="alter 300x169 Über das Älterwerden" width="300" height="169" />Die Begegnung mit dem Alter, dem körperlichen Verfall und vor allem der geistigen Zurückentwicklung ist immer wieder eine große Hürde für mich, denn ich spüre körperliche Schmerzen, wenn ich das Gebäude betrete und mich von all dieser Energie, die es dort gibt, umgeben fühle.</p>
<p>Ich lasse mich da gerne als Weichei bezeichnen, als jemand, der überempfindlich reagiert oder einfach nur zu feige ist, der Wahrheit ins Auge zu sehen, denn ich stehe zu meiner Angst und meinen Empfindungen. Dennoch stelle ich mich jedes Mal diesem Gefühl, denn es ist meine Mutter, die dort ist und die sich natürlich über jeden Besuch freut.</p>
<h2>Was macht das Alter und vor allem den Tod zu so einem Tabuthema?</h2>
<p>Warum wollen wir zwar alle alt werden und so lange wie möglich leben, vergessen dabei aber, wie das lange Leben denn bei vielen aussieht?</p>
<p>Meine Mutter ist deshalb im Heim, weil sie körperlich so eingeschränkt ist, dass ein Leben zuhause nicht mehr möglich ist. Das macht es mir leichter, sie zu besuchen, da ich mich noch mit ihr unterhalten, sie in den Rollstuhl setzen und ein wenig herumfahren kann. Für sie selbst ist es aber sicher schwerer, da natürlich auch sie das ganze Elend um sie herum mitbekommt und dabei ständig damit umgeben ist.</p>
<p>Meine Schwiegermutter ist im letzten Stadium der Demenz angekommen, liegt eigentlich nur noch mit geschlossenen Augen da und ist kaum noch ansprechbar. Sie ist in ihrer eigenen Welt – so jedenfalls stelle ich mir das vor. Ihren Zustand kann ich überhaupt nicht aushalten – nach einigen Minuten ergreife ich regelmäßig die Flucht.</p>
<p>Ich bewundere Menschen, die in Pflegeheimen und Krankenhäusern arbeiten, für ihre Geduld und ihre innere Einstellung, mit diesen Menschen zu leben und zu arbeiten. Denn die Zeiten, als alte Menschen einfach in der Familie alt wurden und im Familienkreis auch starben, sind wohl endgültig vorbei. Die Medizin macht es zwar möglich, dass wir immer älter werden, aber ob das in jedem Fall ein Segen ist, bleibt zu bezweifeln.</p>
<p><strong>Doch was ist die Alternative?</strong></p>
<p>Ich erinnere mich an einen alten Film, in dem die Menschen mit Armbändern ausgestattet waren, die ihre Lebenszeit anzeigten. Wenn die Zeit abgelaufen war, wurden sie aufgerufen und mussten gehen. Das war ein Gesetz und dem hatten sich alle zu fügen. Die Zeit war relativ kurz eingestellt, denn es gab nur junge, gesunde Menschen auf diesem Planeten. Ich weiß noch, wie sehr sich ein paar dieser Menschen, die entkommen konnten, über eine alte Frau freuten, die völlig faltig aussah, da sie noch nie einen alten Körper gesehen hatten.</p>
<p><strong>Das kann also auch keine Lösung sein.</strong></p>
<p>Mein Sohn sagte neulich etwas, was mich sehr nachdenklich gemacht hat und letztlich auch der Grund für diesen Artikel hier ist. Er fand es eine seltsame, aber zugleich auch interessante  Vorstellung für einen alten Menschen, am Abend beim Zubettgehen nicht zu wissen, ob man am Morgen auch wieder aufwacht. Ich glaube zwar nicht, dass sich wirklich viele alte Menschen mit diesem Gefühl zum Schlafen legen und auch ist ein solcher Tod eben gerade in der heutigen Zeit eher selten geworden, aber genau so ist es meinen Großeltern passiert. Sie haben sich hingelegt, weil sie sich ein wenig müde fühlten und sind dabei sanft eingeschlafen. Kein langes Leiden, kein Krankenhaus oder Pflegeheim, sondern leise aus dem Leben verabschiedet.</p>
<p>Ich wusste, dass ich die Problematik meiner alten und pflegebedürftigen Mutter als Aufgabe mit in das Jahr 2011 genommen habe, aber ich hätte nie gedacht, dass mich das so tief bewegen würde. Das Jahr ist bisher ganz anders verlaufen als ich es geplant hatte, ich wollte umsetzen und ernten, was ich in den Monaten davor zu vorbereitet hatte. Stattdessen habe ich mich zeitweise vollkommen verirrt und meinen <strong><a title="Meine Projekte" href="http://www.irene-wolk.de/meine-projekte/">Fokus</a></strong> verloren. Es wird Zeit, diesen wieder zu finden und vielleicht auch nochmal neu zu definieren. Ich werde davon berichten.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;"> Titelbild: www.wallcoo.com </span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/ueber-das-aelterwerden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Hochzeitstag</title>
		<link>http://irene-wolk.de/hochzeitstag/</link>
		<comments>http://irene-wolk.de/hochzeitstag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 13:08:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Irene</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://irene-wolk.de/?p=28</guid>
		<description><![CDATA[Gestern hatten mein Mann und ich wieder einmal Hochzeitstag. Wir sind schon sehr lange verheiratet, aber haben diesen Tag noch nie vergessen und immer gefeiert. So auch gestern &#8211; ganz still mit einem guten Essen und Plänen, was wir in nächster Zeit verwirklichen wollen. Heute morgen ist mir eingefallen, dass ich doch auch schon im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hatten mein Mann und ich wieder einmal Hochzeitstag. Wir sind schon sehr lange verheiratet, aber haben diesen Tag noch nie vergessen und immer gefeiert. So auch gestern &#8211; ganz still mit einem guten Essen und Plänen, was wir in nächster Zeit verwirklichen wollen.<span id="more-28"></span></p>
<p>Heute morgen ist mir eingefallen, dass ich doch auch schon im <strong><a title="Libra Online" href="http://www.blog.online-erfolgreich-sein.de/emotionelles/aufforderung-vom-universum" target="_blank">Libra-Online-Blog</a></strong> über meine Hochzeit damals geschrieben hatte, und so fand ich den Artikel auch gleich wieder. Vor zwei Jahren war das, und ich hatte über eine Nachricht vom Universum den Tipp bekommen, mich doch noch einmal an etwas ganz besonders schönes und bewegendes zu erinnern, und eben da fiel mir unser Hochzeitsfilm in die Hände. Auch jetzt ist die Erinnerung an diesen Tag wieder da &#8211; ein wirklich glücklicher und fröhlicher Tag war das&#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Wie ist es möglich, so lange mit einem Partner zusammen zu leben?</strong></p>
<p><a href="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/09/blumenkarinknorr.jpg" rel="lightbox[28]" title="blumenkarinknorr"><img class="alignleft size-medium wp-image-31" title="Hochzeitstag" src="http://irene-wolk.de/wp-content/uploads/2011/09/blumenkarinknorr-300x218.jpg" alt="blumenkarinknorr 300x218 Hochzeitstag" width="300" height="218" /></a>Zu Zeiten unserer Großeltern und Eltern war das noch völlig normal, dieses &#8220;bis das der Tod euch scheidet&#8221;. Aber heute halten die wenigsten Ehen so lange; gerade wenn sehr jung geheiratet wird, haben viele dann in späteren Jahren das Gefühl, etwas verpasst zu haben. Oder die Interessen entwickeln sich unterschiedlich, man hat sich nichts mehr zu sagen oder keine Gemeinsamkeiten mehr. Sich dann zu trennen ist dann sicher besser als auszuhalten bis zum bitteren Ende.</p>
<p>Ich denke, jede Beziehung oder Ehe kommt einmal an den Punkt, an dem man sich die Frage stellt, ob es noch einen Sinn hat, zusammen zu bleiben. Ich bin zwar eine unverbesserliche Romantikerin, aber ich glaube nicht daran, dass eine Beziehung über so viele Jahre immer und überall nie in Zweifel geriet. Das war auch bei uns nicht anders &#8211; wir haben mehrere persönliche und berufliche Krisen gemeinsam durchgestanden, und das ist es wohl, was uns auch heute noch gemeinsam durchs Leben gehen lässt. Wir empfinden gegenseitige Dankbarkeit dafür, dass der jeweils andere in Krisenzeiten immer zur Stelle war und nie aufgegeben hat. Und wir haben Pläne, wie unser Leben in den nächsten Jahre aussehen soll.</p>
<p>Jeder, der unser Alter erreicht hat, weiß, dass ein großer Teil des Lebens gelebt ist. Für mich gilt, dass ich diesen Rest meines Lebens mit jemandem teilen möchte, der mir gut tut, der mich unterstützt und der meine Interessen teilt. Dieser Jemand ist der Mann, der dies nun schon seit 32 Jahren tut&#8230; und ich wünsche mir, dass wir zusammen alt werden&#8230;</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Artikelbild von <a title="Knorr Fit" href="http://knorr-fit.de" target="_blank">Karin Knorr </a>- vielen Dank!</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://irene-wolk.de/hochzeitstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

