Weihnachten in der Familie – ebenso schön wie Weihnachten am Meer
Vor ein paar Tagen habe ich einen Artikel auf unserem Blog über Rügen geschrieben, in dem es um meine Erinnerung an ein Weihnachtsfest geht, das wir am Meer gefeiert haben. Ich hatte seitdem nie wieder so ein entspanntes Weihnachtsfest erlebt und sehnte mich danach, das mal wieder zu erfahren.
Bis gestern Mittag sah es nicht so aus, als könnte sich dieser Wunsch für das Weihnachtsfest 2011 erfüllen. Auf den letzten Drücker hatte ich noch Weihnachtsgeschenke besorgt, den Einkaufsmarathon für Getränke und Lebensmittel hinter mich gebracht und musste kurz vor Ladenschluss noch mal los, weil ich etwas ganz wichtiges vergessen hatte. Ich war also alles andere als entspannt, aber meine kleine Schwester hatte mir ein ganz wundervolles Geschenk gemacht, dessen ganze Reichweite ich erst im Laufe des Abends erkannte.
Anders als die ganzen letzten Jahre, als wir immer nur mit unseren Jungs den Heiligen Abend verbrachten, Raclette gegessen haben und den Abend insgesamt eher ruhig, aber auch abgekämpft beendeten, feierten wir diesmal mit meinen Eltern und der Familie meiner jüngsten Schwester.
Loni hatte alles vorbereitet: Sie sorgte dafür, dass man meine Mutter mit einem Fahrdienst vom Pflegeheim abholte, sie hatte Kaffee gekocht und Kuchen gebacken und außerdem alles vorbereitet für das Abendessen.
Schon als ich ankam, umarmte ich meine Schwester herzlich und bedankte mich bei ihr für alles, was sie organisiert hatte. Für mich war das mein ganz persönliches Weihnachtsgeschenk, und ich hätte kein weiteres mehr gebraucht. Wir haben gemütlich Kaffee getrunken, Kuchen gegessen und noch vor der Bescherung einen Super8Film (ja, so etwas gibt es noch) angesehen, der uns in die Vergangenheit entführte.:
- Die „singenden Kinder“ – als wir mit Tonband und Plattenspieler unsere eigene Miniplaybackshow der 70er Jahre produzierten
- der sonnige Nachmittag im Garten meiner Schwiegereltern, als meine kleine Schwester Purzelbäume schlug oder
- unser großer Sohn (damals knapp 2 Jahre alt), der vor Omas Haustür die Blumen gießt oder etwas später seine kleine Cousine ärgert.
Alles noch ohne Ton – aber so rührend, dass ich ein paar Freudentränchen in den Augen hatte. Es war einfach so schön, so einen kleinen Ausflug in die eigene Kindheit zu unternehmen und zu sehen, was aus den Kindern von einst geworden ist.
Bei der Bescherung hatten wir eine Menge Spaß, denn die Geschenke wurden nicht einfach so verteilt, sondern gewürfelt. Nur wer eine 6 gewürfelt hatte, durfte ein Geschenk unterm Baum hervorholen und es an denjenigen weitergeben, für den es bestimmt war. So hatten wir eine Weile zu tun, bis alle Geschenke verteilt waren, und es hat uns allen viel Freude bereitet.
Später haben wir noch gemütlich zusammen gesessen, die Geschenke ausprobiert und uns angeregt unterhalten. Für mich war das ein perfekter Heiligabend, den ich sehr genossen habe und der mich meiner Familie wieder viel näher gebracht hat. Ich bin sehr dankbar dafür und das ist für mich mein schönstes Weihnachtsgeschenk.
Das zweitschönste hat mir mein Mann gemacht – er hat mir einen Ebook-Reader geschenkt, der auch Bilder anzeigen und Musik abspielen kann. Ein geniales kleines Teil mit großem Speicher für viele Bücher, Bilder und Musikstücke. Witzig war, dass meine Schwester von ihrem Mann auch so ein Teil bekommen hat – andere Marke zwar, aber wir waren doch überrascht, dass beide Männer die gleiche Idee hatten. Aber wir Schwestern sind uns da sehr ähnlich – wir lesen beide gerne und nun müssen wir im Urlaub nur noch unseren kleinen Reader einpacken und haben Lesestoff im Überfluss.
Ich bin sehr dankbar für meine Familie, dieses Weihnachtsfest und alle meine Freunde offline und online. Damit bin ich in der Tat reich beschenkt! DANKE dass es euch gibt!
Ich wünsche euch allen noch viel Zeit, diese letzten Tage des Jahres 2011 zu genießen, zu reflektieren und Pläne zu machen für 2012. Ich werde das in den nächsten Tagen tun und auf das Jahr 2011 zurück blicken. Es war ein Jahr der Herausforderungen – aber davon schreibe ich dann das nächste Mal.






Liebe Irene,
es freut mich sehr, dass du mit deinen Lieben so ein schönes Weihnachtsfest hattest, auch wenn bei dir keine rechte Weihnachtsfreude aufkommen wollte.
Wenn du gar nicht damit rechnest, dann …
Hoffnung Autor: © Roswitha Rudzinski
“Wenn Du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
Ein Lichtlein wie ein Stern so klar,
es wird Dir leuchten immer da.
Wird zeigen Dir den Weg zurück,
den Weg zu einem neuen Glück.
Drum glaub daran – verzage nie,
es geht schon weiter – irgendwie.
Und mit Willen, Kraft und Mut,
wird dann alles wieder gut
Du mußt nur immer fest dran glauben
und laß Dir nur den Mut nie rauben.
Es gibt für alles einen Weg,
und sei’s auch nur ein kleiner Steg.
Es gibt nunmal nicht nur gute Zeiten,
das Leben hat auch schlechte Seiten
Doch wie bist Du stolz, wenn Du’s geschafft,
aus Sorgen und Nöten – mit eigener Kraft,
herauszukommen, was Du nie geglaubt,
da man Dich sooft schon der Hoffnung beraubt.
Doch die Hoffnung auf ein besseres Leben,
die lasse Dir bitte, niemals nehmen.
Denn wenn Du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.”
Das fiel mir ganz spontan dazu ein … und ich wünsche dir und deinen Lieben jetzt noch erholsame Tage im ablaufenden Jahr … und einen guten Rutsch in ein glückliches, gesundes, zufriedenes und friedvolles Jahr 2012
von Herzen
Doris
Hallo Irene
Schon lange nichts mehr von mir hören lassen. Sorry.
Endlich habe ich wieder etwas Zeit gefunden, um mich im Internet herum zu treiben und meine Blog-Adressen “abarbeiten zu können”.
Ich möchte Dir ein sehr gutes Neues Jahr 2012 wünschen. Es soll Dir alles Gelingen, was Du Dir vorstellst. Gesundheit, Glück, Freude, Lachen und noch viel mehr, sollen Deine stetigen Begleiter durch das Jahr (Leben) sein. Halte die Ohren steif und Gott vor Augen, dann wird es bestimmt ein hervorragendes 2012 für Dich und Deine Lieben.
Gruss Marcel