Das ambulante Clearing ist eine geeignete Verfahrensweise bei unklaren oder schwer einschätzbaren Ausgangsbedingungen, in denen geklärt werden soll, welche Hilfeform notwendig und geeignete sein kann.
Zielgruppe
Kinder, Jugendliche und familiäre Systeme mit unterschiedlichen Problemlagen, bei denen die Frage zu klären ist, ob bzw. welche weiterführenden Hilfen notwendig sind.
Ziele
der Abklärung der familiären und der erzieherischen Situation für Familien in Krisen
der Einschätzung der Ressourcen und Möglichkeiten von Familien, Kindern und Jugendlichen
der Einschätzung von entwicklungshemmenden Faktoren
der Einschätzung bestehender Netzwerke
der Entwicklung individueller Lebensperspektiven für die Familie, das Kind oder den Jugendlichen unter besonderer Berücksichtigung seines familiären Hintergrundes
Konzipierung individueller und bedarfsorientierter Hilfeformen
Klärung von Art und Umfang nachfolgender Hilfeformen.
Umfang der Leistung
Der Zeitraum kann je nach Ausgangslage variieren. In der Regel kann allerdings von einem Umfang von sechs bis zwölf Wochen ausgegangen werden. Alle Leistungen werden mit dem Kostenträger in regelmäßigen Abständen abgesprochen und reflektiert.
Rechtliche Grundlage
Clearing ist ein Angebot gemäß § 35a, § 37 i. V. m. § 27 SGB VIII